Leberkrebs
Das (primäre) Karzinom der Leber ist ein häufiger Tumor nur im asiatischen Raum (Japan 17/100000) und besonders bei einigen Stämmen Westafrikas. Bei den Bantus soll dieses Karzinom mehr als die Hälfte aller Tumorerkrankungen ausmachen. In der Statistik wird das primäre Leberkarzinom mit den Karzinomen der Gallenblase und Gallenwege zusammengerechnet; außerdem ist anzunehmen, dass zu einem großen Teil Lebermetastasen bei unbekanntem Primärtumor hier in der Meldung erscheinen.
Nach Sektionsstatistiken liegt die Häufigkeit in Europa bei 1%, in den USA bei 2% der Krebserkrankungen.
Die meisten karzinogenen Substanzen erzeugen beim Versuchstier ausschließlich oder neben anderen Organtumoren Leberkarzinome. Es ist daher verwunderlich, dass dieser Tumor beim Menschen besonders selten ist. Neuerdings wird eine ursächliche Rolle des Hepatitis-B-Virus diskutiert. Auch kontrazeptive Hormone können Hepatome auslösen. Dort, wo Leberkarzinome häufig sind, ist die alimentär ausgelöste Leberzirrhose (u. a. durch Eiweißmangel) eine Volkskrankheit.
Auch im europäischen Raum werden Leberkarzinom/e überwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, auf dem Boden einer Leberzirrhose gefunden. Man kann daher annehmen, dass die Regeneration untergegangenen Lebergewebes (Hepatome) für dieses Karzinom den entscheidenden Realisationsfaktor darstellt. Der Häufigkeitsgipfel liegt im 7. und 8. Jahrzehnt, befallen sind zu 75% Männer. Ein Alkoholabusus wird regelmäßig gefunden. Es werden häufig als erstes Symptom über längere Zeit Fieberkontinua beobachtet. Abmagerung, Leberdruckschmerz und Spontanschmerzen, die dann zum Thorax und zur Schulter ausstrahlen, zeigen schon einen Tumor größerer Ausdehnung an. Der rechte Leberlappen ist häufiger als der linke befallen. Eine derbe Leber ist oft tastbar, jedoch besteht ist zugleich eine Leberzirrhose.
Entstehung der Leberzirrhose in den meisten Fällen: Folge einer chronischen Leberentzündung (Hepatitis) langjährigen Alkoholmissbrauch Symptome bei
Leberzirrhose:
Anfangsstadium: Leistungsschwäche Müdigkeit Gewichtsreduktion, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Fortgeschrittenes Stadium: Gelbsucht Juckreiz Haut: rote Äderchen, Handflächen Rotfärbung Leberkoma kann durch den Zusammenbruch der Leberfunktion zum Tod führen Die Leber kann die weiblichen Hormone (Östrogene), die auch bei Männern vorhanden sind, nicht mehr abbauen, in manchen Fällen kann es bei Männern zur Brustentwicklung führen. Schrumpfung der Hoden, sexuelles Verlangen und die Potenz nehmen ab.
Wasseransammlungen: Beine, Bauch (Bauchwassersucht) Vergrößerung der Milz Konzentrationsschwäche bis hin zu Verwirrtheitszuständen Teerstuhl: Durch das Bluten von Speiseröhrenkrampfadern (Ösophagusvarizen), ist der Stuhl schwarz. Erbrechen von Blut, wegen blutenden Speiseröhrenkrampfadern
Eine Diagnose wird in der Regel mit Röntgen des Brustraumes und anderen bildgebenden Verfahren wie etwa der Computertomographie (CT) gewährleistet. Die PET – Positronen – Emissions - Tomogaphie ist z.Zt. die sicherste Methode zur Früherkennung bzw. zur rechtzeitigen Entdeckung von kleinen Veränderungen oder kleinen Tumoren. Es handelt sich dabei um eine Röntgenuntersuchung mit niedriger Strahlenbelastung Eine der Therapieformen bei Leberkrebs ist die ECT (engl. Electro-Cancer-Therapy, Electro- Carcinom-Therapie) bzw. Galvanotherapie. Sie bietet da besonders in einem frühen Stadium der Erkrankung oder bei einem nicht operablen Tumor eine wesentlich sanftere, nebenwirkungsarme Alternative. Dazu noch um ein Vielfaches kostengünstiger.
Wirksam behandeln ohne Stahl und Strahl
Bei der ECT werden zwei Nadelelektroden an der Krebsgeschwulst fixiert. Tiefer im Körperinnern befindliche Tumore werden mit äußerlich aufliegenden Flachelektroden behandelt. Dazwischen fließt schwacher Gleichstrom. Nur in den Tumorzellen kann sich dieser schädlich fokussieren, weil deren elektrischer Widerstand herabgesetzt ist. Dadurch wird eine Störung des Zellstoffwechsels und der intrazellulären Strukturen erreicht, indem ein jeweils unterschiedlicher Teilchentransport zu den beiden Polen erzwungen wird (Elektrolyse). In deren Umfeld kommt es zu PH-Wertverschiebungen. Werte, die außerhalb des physiologischen Bereichs liegen und das Gewebe zerstören. Wucherungen werden so fast schmerzfrei in kürzester Zeit steril zum Absterben gebracht („aseptische Bionekrose“).






















