Lungenkrebs, Biomedizinische Lungenkrebs-Therapie, Bio-Elektro-Tumor-Therapie / BET

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Lunge Das häufigste Lungenkarzinom ist ein Bronchialtumor.

Ist von einem Lungenkarzinom die Rede, so handelt es sich meist neben Lungenmetastasen um eine Geschwulst der Bronchien (Verzweigungen von der Luftröhre aus in die beiden Lungenhälften). Deren Schleimhaut reinigt nämlich regelmäßig die eingeatmete Luft und Giftstoffe wie auch chronische Entzündungen können die obere Zellschicht auf Dauer massiv schädigen und entarten lassen. Eine weitere, etwas seltenere Tumorart ist das Alveolarzellkarzinom, welches vom Deckgewebe der Lungenbläschen und der kleinen Bronchien ausgeht und meist erst spät Beschwerden bereitet. Das Lungenkarzinom der Bronchien wird, je nach Zelltyp, nochmals unterteilt in kleinzellige und nicht kleinzellige Arten. Dabei sind kleinzellige Tumore bösartiger, da sie schnell metastasieren.

Unter Nichtrauchern ist z.B. das großzellige Adenokarzinom am häufigsten verbreitet. Ein erhöhter Zigarettenkonsum birgt also nach wie vor neben Schadstoffen wie z.B. Arsen, Asbest, Kadmium etc. und genetischer Veranlagung das größte Risiko, an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Mehr Männer als Frauen, mehr Ältere (ab 60 vor allem) als Jüngere sind davon betroffen. Je früher, je länger, je stärker z.B. geraucht wird, desto gravierender sind die Folgen. Andererseits zeigen Studien, dass sich mit einem Rauchstopp auch das Krebsrisiko wieder erheblich verringert. Frauen und Jugendliche reagieren übrigens wesentlich empfindlicher auf die nicht weniger als 50 krebserregenden Stoffe im Tabakrauch.

Die Symptome bei einem Lungenkarzinom sind gerade zu Beginn der Erkrankung nicht eindeutig. Dringende Vorsicht ist geraten bei Raucherhusten, Schmerzen im Bereich des Brustkorbes, dauerhafter Bronchitis, blutigem Husten und Atemnot. Ein Tumor an der Lungenspitze (Pancoast-Tumor) kann z.B. zusätzlich durch eine Lymphstauung eine Schwellung des Armes hervorrufen, ein kleinzelliges Bronchialkarzinom hormonell aktive Substanzen bilden.

Eine Diagnose wird in der Regel mit Röntgen des Brustraumes und anderen bildgebenden Verfahren wie etwa der Computertomographie (CT) gewährleistet. Zusätzlich werden feinstoffliche Untersuchungen von Auswurf und von bei einer Bronchienspiegelung (Bronchoskopie) oder Lungenpunktion gewonnenen Sekreten und Geweben vorgenommen. Die PETPositronen – Emissions - Tomogaphie ist z.Zt. die sicherste Methode zur Früherkennung bzw. zur rechtzeitigen Entdeckung von kleinen Veränderungen oder kleinen Tumoren. Es handelt sich dabei um eine Röntgenuntersuchung mit niedriger Strahlenbelastun                                                                                                        Manchmal wird die Bronchoskopie dann auch eingesetzt, um ein nicht mehr operables Lungenkarzinom mit Laser zu verkleinern. Ansonsten erfolgt meist die Entfernung des erkrankten Lungenabschnitts(Keil-, Segment-, Lappen-, Lungenflügelresektion) mit anschließender Chemo- bzw. Strahlentherapie.

Eine der Therapieformen bei Lungenkrebs ist die ECT (engl. Electro-Cancer-Therapy, Electro- Carcinom-Therapie), Bio-Elektro-Tumortherapie / BET bzw. Galvanotherapie. Sie bietet da besonders in einem frühen Stadium der Erkrankung oder bei einem nicht operablen Tumor eine wesentlich sanftere, nebenwirkungsarme Alternative. Dazu noch um ein Vielfaches kostengünstiger.

Wirksam behandeln ohne Stahl und Strahl

Bei der ECT werden zwei Nadelelektroden an der Krebsgeschwulst fixiert. Tiefer im Körperinnern befindliche Tumore werden mit äußerlich aufliegenden Flachelektroden behandelt. Dazwischen fließt schwacher Gleichstrom. Nur in den Tumorzellen kann sich dieser schädlich fokussieren, weil deren elektrischer Widerstand herabgesetzt ist. Dadurch wird eine Störung des Zellstoffwechsels und der intrazellulären Strukturen erreicht, indem ein jeweils unterschiedlicher Teilchentransport zu den beiden Polen erzwungen wird (Elektrolyse). In deren Umfeld kommt es zu PH-Wertverschiebungen. Werte, die außerhalb des physiologischen Bereichs liegen und das Gewebe zerstören. Wucherungen werden so fast schmerzfrei in kürzester Zeit steril zum Absterben gebracht („aseptische Bionekrose“).

 

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