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ECT-Tumortherapie Anwendung

Die Durchflutung des erkrankten Gewebes mit Gleichstrom löst folgende Mechanismen im malignen Gewebe aus, die für eine effektive Tumorauflösung  verantwortlich sind:
pH-Wert Verschiebung durch Elektrolyse durch Depolarisierung der Tumorzellmembrane kommt es zu Störungen der Stoffwechselfunktionen Störung intrazellulärer Strukturen durch elektromagnetische Induktion. Durchlöcherung der Zellmembranen durch erhöhte Ionenbeschleunigung. Ausschlaggebend für eine schonende Krebstherapie ist, daß die zellzerstörenden Effekte ausschließlich im Tumorgewebe wirken und gesundes Gewebe unbeeinflußt läßt.

Anwendung2

Die Durchflutung des Tumorgewebes mit Gleichstrom löst elektrolytische Prozesse an den Elektroden aus. Positiv geladene Ionen wandern zur Kathode, so daß ein sehr alkalisches Milieu entsteht. An der Kathode wird u.a. Natronlauge (NaOH) mit sehr hohen PH- Werten (über 9 PH) gebildet. Negativ geladene Ionen wandern zur Anode, wo ein sehr saures Milieu entsteht, da dort u.a. Salzsäure gebildet wird.  Die erreichten sauren und alkalischen pH Werte liegen weit außerhalb des physiologischen Bereichs und sind somit für das Tumorgewebe gewebszerstörend.

Anwendung1

 

Die wichtigsten Veränderungen bei biologischen Geweben in der Nähe der Elektroden stehen im Zusammenhang mit den ablaufenden Reduktions - und Oxydationsprozessen, d.h. mit OH-, H+ im Gleichgewicht.

Die Negativelektrode führt zur Oxydation der Wasserstoffionen und verursacht eine intensive Wasserstoffgasentwicklung, demzufolge entsteht in der Nähe der Negativelektrode aufgrund des Wasserstoffabzuges (verminderte Wasserstoffionenkonzentration) ein alkalisches Feld.

Im Reduktionsprozeß werden die OH- Radikale in der Umgebung der Positivelektrode konzentriert (in Form von H3O2- und H/O4- hydratierten Clusters) und verursachen im Elektrodenumfeld ein saures Milieu.

An dieser Elektrode kann man einen Prozeß fast ohne Gasentwicklung erwarten. Je nach Größe des Tumorareales werden ein oder mehrere Elektrodenpaare angelegt. Während des Einführens der Elektroden ist der Strom schon aktiv. Zweck dieser Maßnahme ist es, eventuell losgelöste Tumorzellen im dialektischen Feld zu binden, um so eine Streuung zu verhindern. Während der Therapiezeit unterliegt der/die Patient/in einer ständigen visuellen Überwachung. Der Therapieverlauf erfolgt computergesteuert und kontrolliert.
Nebenwirkungen sind so gut wie ausgeschlossen,ausser Sonnenbrand und leichtes Hautjucken und bisher nicht beobachtet worden.
Nach der Behandlung ist der/die Patient/in durchaus in der Lage sich eigenständig nach Hause zu begeben.

 

Anwendung3

 

Mechanismen:

Der Mechanismus der elektrischen Leitung in den biologischen Geweben (sowohl in lebendigen als auch in leblosen Geweben ist sehr kompliziert und wird bis zum heutigen Tage nicht vollständig verstanden.

Die charakteristische Eigenschaft des Prozesses ist der gezwungene lonentransport. Er ist der wichtigste Prozeß bei der Krebsbehandlung, um eine definitive Schädigung des malignen Gewebes zu erreichen (galvanischer Prozeß).

Widerstandseffekte:

Der Widerstand ist von den geometrischen Verhältnissen und von dem Material, in dem der Strom fließt, stark abhängig. Dies verursacht im lebendigen Körper für die Messung eine problematische Lage, da aktuelle Ladungen für das Gewebe nicht charakteristisch sind. Gleichzeitig kommen eine Reihe gemischter Effekte zustande. Sie sind die Ursache dafür, warum die Versuche mit der Bestimmung der speziellen Gewebeeffekte begonnen und sich die Ergebnisse von den geornetrischen Forschungen abgesondert haben. Es wurde eine Methode erarbeitet, die sowohl diagnostisch als auch therapeutisch erfolgreich ist. Die tatsächlich benötigten Parameter für die Handhabung sind die charakteristischen Widerstandsinformationen der gemessenen Widerstände bei unterschiedlichen Elektrodentiefen. Wird die Tiefe mit x angegeben, erhalten wir den Widerstand in Form eines Polynoms dritten Grades:

R(x) = Ro + R1X + %X 2+ R3x3

Hierbei erhalten wir die Konstante als Ergebnis. Ausgehend davon können wir die geometrischen Parameter der eindringenden Elektrode abtrennen und die Widerstände der Nadelspitze und des Nadelmantels messen.

lonisationseffekte:

Das wichtigste Prinzip ist die physikalische und die chemische Zerstörung der cancerogenen Gewebe mit ausgearbeiteten, gut lokalisierten Effekten, ohne ernstes Eindringen in gesundes Gewebe. Bei diesem Zerstörungsmechanismus werden alle erwähnten Eigenschaften der Gleichstrombehandlung angewandt und im Interesse eines besseren Ergebnisses optimalisiert. Therapieverlauf und Patientenverwaltung sind durch Rechnersteuerung gut protokolliert und kontrolliert. Zur Auswahl der optimalen Parameter für die Behandlung können Patientendaten vom Behandlungspersonal abgerufen werden. Einzelheiten werden während der Behandlung ständig dokumentiert und Informationen so verarbeitet, daß der effektivste Weg aufgezeigt wird. Der physikalische Parameter mit den besten Meßergebnissen der Effektivität ist die Impermiabilität des Gewebes. Die hindurchgehende Ladung wird in Coulomb C (Einheit der Ladung ) gemessen. 1 C 6,3.18 x 10 Elektron, oder 1 C 1 A. sec. ( d. h.: 1 Ampere in der Sekunde). Weiterhin hat die lonisation einen bekannt guten Effekt. Der Strom wird einerseits durch die Ionen der Gewebe geleitet, andererseits durch den Strom, der durch die äußere Spannung der integrierten Ionen fließt. Dieses hat einen sehr massiven Effekt: 1 Röntgen ( 1 R ) radioaktive Einheit definiert die 0,258 C/CM3 Einheit (0,108 erg/cm3 - 93,1 erg/gr oder mit anderen Worten 0,869 rad), welche durch die lonenpaarproduktion bestimmt werden. Dieser Wert entsteht schon bei 129 mA, wenn man annimmt, daß beide im Prozeß teilnehmenden Ionen durch die angeschlossene elektrische Kraft entstehen. Strom simuliert hier eine radioaktive lonisation -jedoch auf besserem Weg als bei der Bestrahlung, weil an der lonisation nur die Moleküle teilnehmen, die in wäßriger Substanz lösbar sind, und deren Dissotiation durch das elektrische Feld unterstützt wird. Dies bedeutet, daß der galvanische Effekt ein spezieller lonisationsprozess ist, wobei die lonisation weitaus selektiver ist als bei Bestrahlung.

 

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