Therapeut-Info

Adrian F. Scheumann
Der Düsseldorfer Arzt für Naturheilverfahren und Akupunktur, Adrian Scheumann, hat ein breit gefächertes Behandlungsangebot in seiner Praxis. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf der biologischen Krebstherapie (Galvanotherapie), Darmsanierung (Colon-Hydro-Therapie), Akupunktur, Ozontherapie, Neuraltherapie und der Vitamin-C-Hochdosistherapie.

Die Colon-Hydro-Therapie praktiziert er nun schon seit fast 25 Jahren und war somit einer der ersten Ärzte in Deutschland. Diese Therapie ist eine sehr effektive Methode, den Darm zu reinigen und Ablagerungen zu entfernen. Die sanfte Spülmethode belastet den Organismus nicht und wird von den Patienten als angenehm und erleichternd empfunden. Auch die Ursachen vieler Hautleiden lassen sich durch die Ausheilung eines kranken Darmes beseitigen. Die Dickdarm-Therapie mit Wasser und Sauerstoff ist sozusagen eine Weiterentwicklung des Einlaufs und kann auch begleitend und unterstützend zum Heilfasten durchgeführt werden. Hier wendet Adrian Scheumann die Mayr-Kur an, die eine naturheilkundliche Methode zur Gesundheitsförderung und „Entschlackung“ ist. Hauptziel ist die „Sanierung“ des Darms. Diese Kur ist keine Diät im üblichen Sinne zur Gewichtsreduktion, obwohl viele diese Kur machen, um abzunehmen. Diagnostisch soll sie ermöglichen, die Vorstadien zahlreicher Erkrankungen zu erkennen und verschiedenen Zivilisationsleiden wie Verstopfung und Darmkrebs vorzubeugen. Im Vordergrund steht die Darmentgiftung und die Entschlackung, wodurch die Selbstheilungskräfte des Körpers gefördert werden.
Auch die Ozontherapie stellt einen wichtigen Bereich in der Praxis von Adrian Scheumann dar. Bei der Ozon-Eigenblutbehandlung wird dem Patienten unter aseptischen Bedingungen venöses Blut (circa 150 ml) über ein geschlossenes Schlauchsystem entnommen und in eine sterile, heparinbenetzte Vakuumflasche befördert. Im zweiten Schritt wird dem extrakorporalen Blut ein Ozon-Sauerstoff-Gemisch beigefügt. Hierbei reagiert das Ozon in Sekundenschnelle mit den zellulären Blutbestandteilen und wird sofort komplett abgebaut. Das nun gleichmäßig durchperlte, hellrötlich getönte Blut wird anschließend als Tropfinfusion reinfundiert.
Ein spezieller Bereich seines Behandlungsangebots ist die biologische Krebstherapie. Die Nutzbarmachung von elektrischer Energie und Ladung strebten die Menschen schon seit Jahrhunderten an. Heute zählt die Bioenergetische Krebstherapie (ECT = Electro-Cancer-Therapy, Electro-Carcinom-Therapy), die die Polarisierung der Elektroden bei Gleichstrom nutzt, zu einer schonenden Alternative in der Krebsbehandlung. Studien bestätigen die Wirkung der sanften Krebstherapie.

Die Diagnose: „Sie haben Krebs!“ bedeutet für Patienten und Angehörige immer noch gefühlsmäßig einen Sturz ins Ungewisse. Mit der Erkrankung beginnt für viele Menschen häufig ein langer Leidensweg: Chemotherapie, Strahlenbehandlung und längere Aufenthalte im Krankenhaus. Die Nebenwirkungen der Behandlung durch Chemotherapie und Strahlen sind groß. Beide Behandlungen zerstören auch gesunde Zellen. Das zeigt sich, wenn die Haare ausfallen. Dies und die Übelkeit nach Chemotherapie belasten das seelische Gleichgewicht, was sich ungünstig auf das Immunsystem auswirkt. Die Zerstörung gesunder Zellen schwächt das Immunsystem weiter. Oft lässt sich Metastasenbildung nicht verhindern. Ein Circulus vitiosus beginnt.
Für die Krebsbehandlung schonende Verfahren ohne oder nur mit geringerer Belastung zu entwickeln, ist Ziel der Forschung. ECT oder BET (Bio-Elektro-Therapie) gehört zu diesen schonenden Therapiemöglichkeiten und basiert auf dem Prinzip der Galvanisation (Galvanotherapie). Vorarbeit auf diesem Gebiet leistete der Österreicher Dr. Rudolf Pekar, der sich schon in den 1970er Jahren mit der Methode befasste. Mit Hilfe von schwedischen und US-amerikanischen Forschungsergebnissen, ist es gelungen, die Methode zur Marktreife zu bringen. In China wurde diese westliche Therapieform bereits in großem Stil anstelle von Chemotherapie übernommen. Auch der russische Staat hat die ECT anerkannt und anderen Methoden gleichgestellt.
Die Therapie eignet sich für solide Tumorarten, die aus ästhetischen oder funktionalen Gründen nicht operiert werden sollen, zum Beispiel Mammakarzinom, Hautkrebs (Basaliom, Melanom), primäre Leber- und Magenkarzinome, um nur einige zu nennen. Ob eine Behandlung angezeigt ist, entscheidet der Arzt. „Das ECT wird ständig verfeinert“, erklärt Adrian F. Scheumann, „deswegen begutachte ich jeden einzelnen Fall genau, um zu einem auf den Patienten abgestimmten Ergebnis zu kommen.“ Ist der Patient geeignet für die Therapie, werden die Elektroden nach lokaler Betäubung meist unter Ultraschall gesetzt. Nach Vorgabe von Größe und Tumorart berechnet das ECT-Plus-Gerät unter anderem die nötige Spannung, Stromstärke und -dosis. Seine Patienten berichten lediglich von einem leichten Kribbeln. Die ambulante Behandlung wird elektronisch kontrolliert. Je nach Erkrankung wird einmal pro Woche für etwa zehn Wochen ambulant behandelt. Nebenwirkungen der Behandlung scheinen vernachlässigbar. Auch die Metastasierung scheint gering zu sein. Adrian F. Scheumann, der sich 1985 als praktischer Arzt mit seiner Privatpraxis niedergelassen hat, bildete sich nach dem Medizinstudium an der Universität Düsseldorf mit Naturheilverfahren, Akupunktur (seit 1979 Mitglied der Deutsch-Ceylonischen Akupunkturgesellschaft) und Traditioneller Chinesischer Medizin weiter. Der Mediziner hält begleitende naturheilkundliche Therapien bei Krebserkrankungen zur Unterstützung des Immunsystems für unabdingbar. Schließlich sei jede Tumorerkrankung ein Indikator für ein Ungleichgewicht im Körper. „Ich fühle mich dem Hippokratischen Eid verpflichtet und habe meine Therapie auch bei der Onkologie ganzheitlich ausgerichtet“, erklärt er bestimmt und auch an die Skeptiker, die der ECT reserviert gegenüber stehen. Für Menschen aus belasteten Familien und zur Vorbeugung abgestimmt auf den jeweiligen Patienten könne die Kombination von klassischen und naturheilkundlichen Verfahren zum Erfolg führen.






















