Colon-Hydro-Therapie

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Dickdarm-Therapie mit Wasser und Sauerstoff

Darm2klDie Colon-Hydro-Therapie ist eine Weiterentwicklung des Einlaufes. Sie wurde in den USA entwickelt und fand über Kanada ihren Weg nach Europa. Einläufe waren früher Teil der ausleitenden Verfahren, die in den traditionellen Medizinsystemen vieler Kulturen zu finden waren und noch sind, unter anderem im Ayurveda. Auch vor und während Fastenkuren werden Einläufe verabreicht, um die Darmentleerung zu fördern. Die zugrunde liegende Vorstellung ist, dass die nicht verwertbaren Anteile der Nahrung - die Abfälle, die nach der Verdauung übrigbleiben - den Körper so schnell wie möglich verlassen sollten, damit es zu keiner Störung des natürlichen Gleichgewichtes in der Darmflora kommen kann.

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Wer braucht die Colon-Hydro-Therapie?

Die meisten Menschen leiden an gestörter Symbiose, der sogenannten Dysbiose-Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft von Bakterien und Mensch. Durch sterilisierte und denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, Umweltbelastung, Gifte und Missbrauch von Medikamenten wird das Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterien zerstört. Die Folge ist das zunehmende Erlahmen der Abwehrkräfte im Organismus.

Mehr als 30% der Bevölkerung haben einen gestörten Stoffwechsel durch das Übergewicht Krankheitsfördernder Darmbakterien. Sauerstoff gelangt nicht mehr in ausreichender Menge ins Gewebe. Gift- und Abfallstoffe werden nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden.

Es kommt zwangsläufig zur „Auto-Intoxikation“ (Selbstvergiftung des Körpers).

Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzustände können die Folge sein.

Krankheiten wie: Infektionen, Entzündungen, Rheuma, Polyarthritis, Akne, Psoriasis, andere Hauterkrankungen sowie hoher Blutdruck, Migräne, Allergien und viele andere Beschwerden werden heute einem nichtfunktionierendem Darm zugeordnet.

Immunvorgänge im menschlichen Körper wurden lange Zeit vom Standpunkt der Infektion gesehen, inzwischen ist jedoch hinreichend bekannt, dass eine enge Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem besteht.

Das Immunsystem befindet sich zu 80% in der Wand des Dünn- und Dickdarmes.

Immungloboline (Eiweißkörper mit Abwehreigenschaften) werden zum Teil im Darm gebildet.

Die Schleimhaut des Dickdarmes ist das erste und wichtigste Verteigungssystem gegen Giftstoffe. An zweiter Stelle erst folgen Leber, Nieren, Lymphe und die Hautoberfläche.Prof. Otto Wartburg (Nobelpreisträger 1931) hat bereits damals erkannt, dass ein geschwächtes Immunsystem durch einen gestörten Stoffwechsel im Darm die Entstehung und Ausbreitung von Krebszellen begünstigt.

Weite Teile der Bevölkerung unserer zivilisierten Welt leiden an Obstipation (Verstopfung).

Der Darm hat seine normale Bewegungstätigkeit, infolge jahrelanger Fehlerernährung eingestellt, Schlacken, Inkrustierungen und verhärtete Substanzen in den Haustrien (Darmtaschen) verhindern eine normale Peristaltik (rhythmische, wurmähnliche Bewegung des Darmes) und damit den Weitertransport des Darminhaltes. Nur immer stärkere Abführmittel mit ihrer zerstörenden Wirkung auf die Darmschleimhaut verschaffen noch einigermaßen Abhilfe.


Wie wirkt die Colon-Hydro-Therapie?

Sie entfernt auf wirksame Weise angesammelten, stagnierten Stuhl und Fäulnisstoffe von den Wänden des Darmes.


Wie kann die Colon-Hydro-Therapie eingesetzt werden?

Die Colon-Hydro-Therapie wird häufig mit anderen naturheilkundlichen Verfahren kombiniert. Sie kommt vor allem in zwei Situationen zur Anwendung: als unterstützende Maßnahme beim Fasten sowie bei Erkrankungen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie durch eine "Selbstvergiftung" des Körpers mitverursacht werden.

Dazu gehören besonders:


  • Hoher Blutdruck
  • Migräne
  • chronische Verstopfung
  • Allergische Erkrankungen
  • Hautprobleme
  • Rheumatische Beschwerden (Gelenkschmerzen)
  • Konzentrationsprobleme
  • Müdigkeit
  • depressive Verstimmungen und Angstzustände


Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Der Patient liegt bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Durch ein Kunststoffröhrchen fließt Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in den Darm ein. Über ein geschlossenes System wird das Wasser und der gelöste Darminhalt durch einen Abflussschlauch geleitet. Mit einer sanften Bauchdeckenmassage kann der Therapeut vor- handene Problemzonen ertasten und das einfließende Wasser genau in diesen Bereich lenken. Die Colon-Hydro-Therapie ermöglicht dadurch eine so intensive und gründliche Reinigung des Dickdarmes, wie dies bisher nicht möglich war.

Die auflösende Wirkung des Wassers und die gleichzeitige warm-kühl Reizung des Darmes bewirkt, dass dieser wieder zu arbeiten beginnt, und selbsttätig den angesammelten und stagnierten Darminhalt weiterbefördert. Durch zusätzliche Zuführung von Sauerstoff und Wasser erhalten die gesunden und erforderlichen Darmbakterien ihre Nahrung. Die Colon-Hydro-Therapie erzeugt keine Schmerzen oder Krämpfe und wird von den Patienten als äußerst angenehm und wohltuend empfunden. Das geschlossene System verhindert, dass sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten unangenehme Erscheinungen, in Form von Gerüchen, etc., entstehen.

Nach der Darmspülung fühlt sich der Patient sauber und entspannt. Eine Einzelbehandlung dauert unterschiedlich lange, selten bis zu 60 Minuten. Verwendet wird ausschließlich Einmal-Material.

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Behandlungsraum Colon-Hydro-Therapie (Darmreinigung)

Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen

Wird die Colon-Hydro-Therapie fachgerecht durchgeführt, so sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass weder zu viel noch zu heißes Wasser in den Darm eingeleitet wird. Auch bei Zusätzen zum Spülwasser, zum Beispiel Seife, Essig oder pflanzlichen Substanzen, ist Vorsicht geboten. Manchmal kann es nach der ersten Darmspülung zu einer kurzfristigen Verschlechterung der Beschwerden kommen. Mit Hilfe einer gesunden Ernährung lässt sich dies jedoch in der Regel rasch beheben.

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Gärungsbäuche entstehen bei stark betont vegetarischer Ernährung. Im Gegensatz zu Fäulnisbäuchen halten die Gase sich vorwiegend im Unterbach auf, was bei der Darm-Massage berücksichtigt werden muss.

Fäulnisbäuche entstehen vorwiegend durch Fleischgenuss. Bei Zersetzung des tierischen Proteins entstehen Gase, die das Darmsystem aufblähen.

Nicht selten haben starke Fleischesser Probleme mit Kreislauf und Atmung. Um nur die ungefährlichsten Nebeneffekte eines Fäulnisbauches zu erwähnen.

Eine Darmsanierung bringt oft Abhilfe, da Lunge und Herz durch Entlüftung und Entschlackung wieder Raum für ihre Funktionen bekommen.

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Wenn diese Verformungen nicht beachtet werden, kommt es zu schwerer wiegenden Problemen. Meist geht dem entzündlichen Bauch ein Fäulnis- oder Gärungsbauch voraus. Je nach Stärke der Entzündung sind diese Formen leicht bis hochgradig berührungsempfindlich, was sich regelmäßig bei der Abtastung zeigt.

Die am häufigsten betroffenen Partien sind der Anfang des Dickdarms (Blinddarm) und das Endstück des Dickdarms, in dem der Stuhl sich am längsten aufhält.

 

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